Was macht man eigentlich bei den Pfadfindern? – Richtig! Zelten!

So ging es letztes Wochenende für unsere jüngsten los in Richtung Ettlingen um dort ein Wochenende naturnah zu leben. Als kleine Besonderheit wurde die thematische Gestaltung und die Essensplanung für dieses Lager von den Kinder selbst durchgeführt...

Die Rucksäcke waren fertig gepackt und am Freitag ging es dann los. Es hieß ab in die Bahn nach Ettlingen und den Robberg erklimmen. An unserem Platz angekommen wurden zuerst die Zelte aufgestellt und eine Feuerstelle eingerichtet, sodass das Abendessen (Nudeln Bolognese) über einem offenen Feuer gekocht werden konnte. Es folgte die obligatorische Nachtwanderung, die uns auf den Bismarckturm führte. Oben angekommen wurden den beiden neuen Wölflingen ihre Halstücher überreicht und Schokolade gegessen. Dabei konnten wir das durch Mond und Sterne (und natürlich Straßenlaternen) beleuchtete Albtal bis nach Karlsruhe blicken. Bei den Zelten angekommen gab es noch eine Gute-Nacht-Geschichte und dann hieß es auch schon Ab in die Schlafsäcke!.

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Für den Samstag war eigentlich eine Thematische Einheit über Insekten geplant, die aber aufgrund des trüben Wetters ausfiel. Stattdessen machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg zum Ettlinger Schloss, auf dem wir ein Hexenhaus, einen tollen Spielplatz sowie Kuchen und Luftballons fanden. Nach einem schnellen Mittagessen konnten wir dann wenigstens das Insektenhotel bauen und mit vielen Naturmaterialien, wie z.B. Tannenzapfen, Stroh, Bambusrohren und Rinde bestücken und so etwas für die immer noch verschlafenen Insekten tun. Dabei fanden wir eine Spinne, die zwar nicht zu den Insekten gehört, aber trotzdem für ordentlich Wirbel sorgte. Auch am Samstag wurde das Abendessen zusammen mit den Kindern auf dem Lagerfeuer gekocht. Es gab Linseneintopf mit Spätzle. Danach ging es erneut los um erneut einen Aussichtspunkt am nächtlichen Robberg zu suchen und die „Earth Hour" zu bestaunen. Bei dieser jährlich stattfindenden Aktion des WWF soll ein Zeichen für den Klimaschutz gemacht und dafür alle Lichter für eine Stunde ausgeschaltet werden. Pünktlich um 20.30 war es so weit und wir ziemlich enttäuscht. Zwar gingen an den von unserer Position sichtbaren Kirchen die Lichter aus, alle weiteren Gebäude blieben allerdings beleuchtet. Zurück am Lagerfeuer spielten wir einige Runden Werwolf, bevor die Kinder (heute mit Bettwärmflaschen bewaffnet) in die Schlafsäcke krochen.img_4605

Der Sonntag startete erneut in den frühen Morgenstunden. Nachdem die Rucksäcke gepackt waren gab es diesmal das Frühstück am Lagerfeuer. Dann hieß es auch schon Zelte abbrechen und zusammenräumen. Da etwas Freizeit blieb ging es erneut auf den Tags zuvor entdeckten Spielplatz, der sich als perfekter Ort für Versteckspiele entpuppte. Nach dem Mittagessen ging es wieder Richtung Heimat, sodass Eltern und Kinder sich pünktlich wieder in die Arme schließen konnten.

Statistik:

  
  • Wann: 18.03. - 20.03.2016
  • Wo: Robberg Ettlingen
  • Was: Wochenendlager der Wölflinge
  • Dabei waren: Alissa, Angelina, Ben, Jan, Jean-Luc
  • Leiter: Fabi, Lukas, Marlen

Fotos: