23.01. – 25.01. | Hauslager der Wölflinge
Das erste Lager in diesem Jahr haben die Wölflinge im Pfadfinderhaus in Freiolsheim verbracht – und das war auch gut so, denn es hat geschneit! Am Freitag haben wir uns am Bahnhof getroffen um von dort aus mit Bus und Bahn nach Freiolsheim zu kommen. Dort erwartete uns Fabi, der mit der Blaubeere vorgefahren war und schon mal den Schlüssel abgeholt und die Heizung aufgedreht hatte.
Die erste Entdeckung, als uns der Bus ‚ausgespuckt’ hatte war: SCHNEE! Zwar nicht viel, aber das kann ja noch werden. Also auf zum Haus! Dort angekommen konnten wir uns erst mal einen Überblick verschaffen – viel Platz, viele Betten – aber wer schläft wo? Auch diese Frage war (bei zwei Kindern und drei Leitern) schnell geklärt und so konnten die Zimmer direkt bezogen werden. Nach dem Essen (Bandnudeln Bolognese) und dem gemeinsamen Aufräumen ließen wir den ersten Tag mit einem gemütlichen Spieleabend ausklingen.
Nachdem die Kids uns am nächsten morgen geweckt hatten startete – natürlich nach dem Frühstück – das 100 Worte Spiel bei dem die Wölflinge 100 im Haus versteckte Zettel finden und die Worte richtig lesen mussten. (Selbst die Leiter wussten am Ende nicht mehr alle Verstecke, so dass 11 Zettel im Haus verblieben sind.) Nach dem spontan von Marlen improvisierten Mittagessen (Bandnudeln Cabonara) ging es dann für die Wölflinge raus in den Schnee, mit einem Walkie-Talkie ausgestattet, sodass die Leiter immer auf dem neusten Stand gehalten werden konnten. Jetzt war es auch an der Zeit einen Staudamm zu bauen und Schneeschaufeln und –schieber zu erfinden. Anschließend kamen auch die Leiter für eine Runde Wikinger Schach raus – die neuen, selbstbemalten Figuren mussten ja ausprobiert werden!
Zum Abendessen gab es selbstgemachte Pizza und danach noch einmal einige Spiele bis es hieß: Warm anziehen und raus! Geplant war eigentlich eine Nachtwanderung, die aber eher zur Schneewanderung wurde. Abschließend gab es noch eine Schneeballschlacht am Haus!
Nach einer neuen Runde ‚Wer-bin-ich’ war es Zeit fürs Bett. Am nächsten Morgen die überaschung: die Pizzareste sind weg! Aber wer hat sie gegessen? Die Kinder? – Nein! Die Leiter? – Auch nicht! Es waren die Altrover, die Nachts vorbeikamen und Fabi und Marlen besucht haben bevor sie weiter aufs Hauslager der Rover gefahren sind. Nun Stand auch schon das Packen und Aufräumen an, das fast den ganzen Vormittag dauerte. Zu Mittag gab es noch eine Restepizza im stehen und dann war es auch schon Zeit für den Rückweg!
Hierbei haben die Kinder Ihre Eindrücke des Lagers geschildert: Es gab Spaghetti Bolognese – hmmm lecker – und wir haben Pizza gebacken. Wir haben Spiele gespielt, Wikinger Schach, das Nummernsuchspiel, Uno, Mensch-ärger-dich-nicht und Wer bin ich. Die Nachtwanderung war kalt und ein bisschen gruselig. Wir waren viel draußen unterwegs, haben einen Staudamm gebaut und krach gemacht und noch einen Staudamm gebaut. Wir durften viel erkunden und erforschen. Die Zimmer sind riesig und wir hatten viel Platz. Wir hatten viel zu Essen dabei – sogar Doppelkekse. Wir haben (nachts) viele Süßigkeiten gegessen.
Das ganze Lager war richtig witzig.
Statistik:
• Wann:23.01. – 25.01.2015
• Wo: Sepp Klum Haus Freiolsheim
• Dabei waren: Paul und Vincenzo
• Leiter: Fabi, Markus und Marlen
Bericht von Marlen; Paul und Vincenzo
Am 24.10.2014 war es wieder so weit, nach dem – wegen Teilnehmermangel ausgefallenen Sommerlager gab es endlich wieder ein Lager der Wölflinge. Dazu ging es (wie auch letztes Jahr im Herbst) mit Bus, Bahn und den eigenen Füßen auf den Mahlberg. Dort verbrachten wir ein tolles Wochenende am Fuße des Mahlbergturms in einer Schutzhütte.
Den Höhepunkt des Jahres, unser Sommerlager, verbrachten wir im Brexbachtal, dem internationalen Pfadfinderzeltplatz in Deutschland. Wir waren wie auch auf den meisten Lagern davor, nur sechs Gruppenkinder und drei Leiter, was das Ganze für uns alle ziemlich entspannt werden ließ. Was allerdings nicht heißt, dass wir nicht die ein oder andere Schwierigkeit zu überwinden hatten. Die erste Schwierigkeit erwies sich schon beim Aufbauen der Jurte, das hatten unsere Wös nämlich vorher noch nie gemacht. Aber dank unserer guten Erziehung und Anleitung schafften wir es doch innerhalb relativ kurzer Zeit. Das nächste Problem war das Feuer: wo kriegen wir das ganze Holz her und wie kriegen wir es dann an? Also wurde erst einmal der Wald rund um den ganzen Lagerplatz durchforstet und leer geräumt, wobei wir am Ende sogar noch einen dicken Baumstamm mit dem Auto und Abschleppseil zu unserer Feuerstelle transportierten (allerdings riss das Seil irgendwann). Als auch das geschafft war machten wir es uns am Lagerfeuer gemütlich und kochten uns darauf ein halbwegs leckeres Abendessen (die Würstchen waren ein bisschen verbrannt).
Am nächsten Tag wollten wir eigentlich ins Schwimmbad gehen. Nach einer einstündigen Wanderung kamen wir im Ort an und mussten frustriert feststellen, dass das Schwimmbad gerade renoviert wurde und zur Zeit nicht offen war. Unter großem Gequengel machten wir uns auf den Rückweg, wo wir eine stillgelegte Eisenbahnlinie fanden, die sich am ganzen Lagerplatz entlang wand und bei den Kindern trotz allem Begeisterung hervorrief. Wieder zurück nahmen wir ein eiskaltes Bad in der Brex und danach funktionierten wir die Duschräume zu Dampfbädern um, um wieder richtig warm und sauber zu werden.
Den Rest der Woche meinte das Wetter es dann doch noch gut mit uns. Donnerstags hatten wir strahlenden Sonnenschein und nutzten den Tag, um unsere Wös mal richtig zu verwöhnen. Wir begannen mit einer gemeinsamen heißen Dusche, ordentlichem gegenseitigen einseifen und massieren und einer frischen Kleidermontur. Danach machten wir uns ein Special-Wellness-Frühstück mit Obstsalat und Orangensaft. Im Anschluss mussten jeder eine Gurkenmaske über sich ergehen lassen und bekam Gesicht, Hände und Füße nach einem warmen Wasserbad dick eingecremt. Beim darauf folgenden Vorlesen aus dem Buch „Der Wolf, der nie schläft“ schlummerten unsere Wös tatsächlich in ihre Schlafsäcke eingemummelt geschlagene eineinhalb Stunden! Zum Abschluss des Tages wurde jedem Wö einmal von uns Leitern eine Frisur mit Haargel, Zopfgummis und weiterem Schnickschnack verpasst. Dieser Tag war sowohl für die Wös, als auch für uns ein voller Erfolg.
Mitte Mai entschlossen wir uns kurzfristig unsere Wös ein wenig auf die Jupfistufe vorzubereiten und ein kleineres, aber doch nicht so unanstrengendes Wanderlager im Schwarzwald zu machen.
Das Landesjamboree dürfte jedem Pfadfinder aus Baden-Württemberg ein Begriff sein. Dort haben sich zum 100-jährigen Jubiläum der Pfadfinderbewegung 6500 Pfadfinder hauptsächlich aus Baden-Württemberg, aber auch aus ganz Deutschland und dem ferneren Ausland getroffen.